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Zeugnistag für die eMBIS-Trainer – wenn Trainer von Trainern lernen

Flip Trainertreffen

Neues Jahr, neues Trainertreffen. Das ist bei der eMBIS Tradition. Jedes Jahr im Januar treffen wir uns zum Jahresauftakt in München, um uns – die wir über ganz Deutschland verstreut arbeiten und leben – auszutauschen. Doch dieses Jahr war alles anders. Und es war das Beste, was wir gemeinsam erlebt haben – nämlich uns selbst, als Trainer, mit einem externen Coach, zur Verbesserung unserer eigenen Wirkung als Trainer. Dazu mussten wir uns der ungetrübten Wahrheit stellen, vor allen eMBIS-Trainern. Das hat was bewegt. In uns und mit uns.

Film ab – am Anfang war die Kamera

Die Aufgabe: Jeder Trainer sollte seine Lieblings-Präsentationsfolie aus seinem Seminar und sich selbst kurz vorstellen. Kurz, das waren exakt 3 Minuten. Diese Zeit wurde von unserem Referenten, dem Business Coach Karsten Stölzgen, gestoppt und mit einer Kamera gefilmt. Einfach war das nicht. Nicht für den jeweiligen Speaker und auch nicht für Karsten. Denn bereits während der Präsentation teilte er uns mit Humor, Händen, Füßen, Tipps und Unterbrechungen mit, was wir gerade besonders gut machten – und woran wir noch arbeiten könnten. Das brachte uns so manches Mal ein wenig aus dem Konzept. Zumindest bei unserem ersten Shooting – doch dazu später mehr.

eMBIS-Trainertreffen

Augen auf – wenn Trainer wirken wollen

Dass manchmal weniger mehr ist, zeigte sich sowohl bei der Auswertung der Folieninhalte sowie auch bei der Performance der Trainer. Der Clou: Je weniger Inhalte auf einer Folie stehen, desto mehr Aufmerksamkeit wird dem Referenten zuteil. Je weniger der Referent sich vor der Folie oder an seinem Standort bewegt und je mehr Augenkontakt er mit seinen Teilnehmern pflegt, desto mehr wirken seine Inhalte, sein Wissen, seine Kompetenz. Status ist gleich Raum mal Zeit. Das war für uns alle schon weit mehr als nur eine Erinnerung an eigentlich Bekanntes, diese einfache Formel war in diesem Rahmen ein toller Wow-Effekt. Fast so toll wie das Feedback der anderen Trainer. Das bekam jeder nach seinem Vortrag schriftlich auf einem Kärtchen. Mit Absender und den individuell erlebten Stärken. Wenn das keine Motivation aus erster Hand ist!

Ein Team – von Gleichgesinnten lernt es sich gerne

Und so wurde es beim Mittags-Imbiss ganz schon laut im Foyer – weil wir uns alle, alte Hasen wie neue Trainer, Marketingmitarbeiter wie Online-Profis, so viel zu sagen hatten. Alle waren wir irgendwie gleich, jeder fühlte sich wohl. Und das, obwohl insgesamt vier neue Trainer ihr Debüt hatten und wir uns alle auf einem Haufen so noch nie gesehen hatten. Mit diesem guten Gefühl und dem Wissen um unsere Stärken ging es in die nächste Runde – Analogien zu einem unserer Kompetenzfelder aus dem Online Marketing finden und erklären. Wieder vor laufender Kamera. Ein Kinderspiel! Denn diesmal konnten wir uns ganz darauf konzentrieren, was wir besonders gut machen, worauf wir achten müssen und das alles in einer homogenen Gruppe, von Menschen, die uns an diesem Tag ganz schön nah gekommen sind.

eMBIS Trainerteam

Wirklich gelernt – was gute Gefühle bewirken können

Und so haben wir an diesem Tag unser Zertifikat für diesen Workshop mit einem besonders guten Gefühl in Empfang genommen. Denn im offenen und herzlichen Miteinander haben wir uns selber ein wenig besser kennengelernt, ebenso wie unsere Stärken und unser Trainer-Team. Die Chance also, dass wir uns noch lange an dieses Learning by Doing-Training erinnern werden, ist wohl ziemlich groß. Zumal wir unsere Filme mit nach Hause nehmen durften. Da konnten wir uns einmal so sehen, wie uns auch andere wahrnehmen. Ganz objektiv.

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