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Richtige Rückschlüsse ziehen: Auf den Spuren der Web-Analyse – eine Art „Gast-Beitrag“ ;-)

Dieser Blog-Beitrag ist eine Art Gast-Beitrag. Als neue Mitarbeiterin der eMBIS-GmbH bin ich ja nicht wirklich Gast hier. Und doch war ich bei dem eMBIS-Seminar „Web Analytics – Website-Statistiken zielorientiert lesen, analysieren und auswerten“ neulich in München „nur“ als Besucherin dabei. Der Trainer war der „Chef“, also Markus Bockhorni, Trainer und Gründer der eMBIS GmbH.

Grundsätzliches

Frau Saldana BravoDie gute Nachricht gleich vorneweg: Kein anderer Kanal ist so gut messbar wie das Internet. Und genau deshalb sitzen wir hier im Mövenpick-Hotel. Wir, das sind acht Seminar-Teilnehmer, Markus Bockhorni und ich. Ich bin in jedem Fall doppelt gespannt: 1. Wie ist mein „Chef“ so als Trainer? 2. Was genau sagen die Zahlen in den Analyse-Tools aus und wie reagiert man optimal darauf?

So erdet mich gleich die erste Seminar-Erkenntnis: Web-Analyse bedeutet nicht Besucher zählen, sondern Besucher analysieren. Bislang dachte ich eigentlich, das ist das Gleiche: Viele Besucher. Coole Seite. Und von diesem Punkt an, bin ich – wie soll ich sagen – gefesselt. Mit fundiertem Hintergrundwissen und großem Engagement werden komplexe Prozesse einfach und verständlich sowie anhand von Screen-Shots von „alten Bekannten“ wie etracker, Google Analytics & Co. erklärt. Eine Life-Schaltung zur Firmeneigenen Webanalyse rundet die praxisbezogene erste Runde ab. Und ich dachte immer trockene Analysen und Engagement schließen sich aus!

Kontinuierliches

Nach einer ausführlichen Antwort auf die Frage einer Teilnehmerin nach der Kompatibilität von Web-Analyse und Datenschutz wird anhand eines Schaubildes klar: Web-Analyse ist ein kontinuierlicher Prozess und eine gute Grundlage für Optimierungen der eigenen Internetpräsenz. Die dann – logisch – wieder gemessen werden müssen. Und was genau wird eigentlich gemessen? Im Großen und Ganzen, ob die Ziele der Website erreicht werden. Sie ahnen es: Das ist weder einfach noch klar. Meist scheitert es daran, dass die Ziele einer Website gar nicht konkret definiert sind. Und auch die User wissen offensichtlich nicht so genau was sie wollen. Deren Verhalten ist nämlich nicht wirklich vorhersehbar, dafür aber anhängig von vielen unterschiedlichen Faktoren.

Komplexes

Wie komplex die einzelnen Metriken wie Einstiegseite, Ausstiegsseite oder Absprungseite gemessen und interpretiert werden können, entlockt den Teilnehmern nicht selten ein „Ahh“ oder „Ohh“. Das mag zum einen an den Namen der Metriken liegen – die meiner Meinung nach nicht eindeutig aussagekräftig sind. Und zum anderen an folgender Tatsache nicht vorbeikommen: Ohne komplexe Formeln kann nicht zielführend analysiert werden. Fatale Folgen sind nicht selten falsche Rückschlüsse und falsche Handlungen. Und da ist es wieder, das böse Wort: Ziel. Ohne konkreten Ziele kein Fortschritt. Da verhält es sich mit der Webseite wie mit dem richtigen Leben. Doch: Keine Panik. Der Teufel liegt im Detail. Und mit der richtigen Web-Analyse können Sie ihn zumindest was Ihre Internetpräsenz betrifft, aufspüren. Die erste Gruppenarbeit beginnt mit dem Fokus auf die Firmenwebsites der Seminar-Teilnehmer. Toller Praxisbezug.

Mein Fazit zum ersten Teil des Seminars:
Nach einem ganzen Vormittag des Zuhörens noch kein bisschen müde.

Mein Fazit zur Web-Analyse:
Unterschätztes Thema und wichtiger Impulsgeber für die eigene Online-Marketing-Strategie.

Was ich nach dem Seminar gemacht habe:
Meinen Trainer-Chef gelobt: Sogar ich habe alles verstanden. Und das, obwohl ich als Mitglied der schreibenden Zunft mit Statistiken und Analysen wenig am Hut habe.

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