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Woche 3, angekommen im “new normal?“ Oder – wie normal kann dieser Ausnahmezustand werden?

In den vergangenen Wochen habe ich mich bei vielen von Ihnen persönlich via E-Mails gemeldet. Wir mussten Termine verschieben, Seminarbuchungen und Hotels stornieren, Fragen beantworten, Rat und Hilfe suchen und finden, Probleme lösen. Und nebenbei selbst nach uns, meinem super motivierten eMBIS-Team, und mir schauen. Keine leichte Aufgabe. Von der ganz realen Herausforderung für die meisten von uns, Home-Office, Kindergarten- und Schulkinder und die Organisation des Alltags unter einen Hut zu bringen.

Woche 1 der Corona-Ausnahmesituation war geprägt von einer Art Lähmung, Woche 2 von Traurigkeit und Frustration. Aber jetzt in Woche 3 finde ich so langsam meinen Rhythmus wieder. Das Grundgefühl, mit dem ich meine Zeit (allein) im Büro verbringe, pendelt sich meistens bei Zuversicht ein. Das ist an sich schon eine riesige Leistung. Denn ich merke, meine Arbeit der letzten 19 Jahre hat ein tragfähiges Netzwerk hervorgebracht. Eines, auf das ich auch in Zukunft bauen und mit dem ich meine Pläne umsetzen kann. Meine Familie ist gesund, mein Team ist so gut es geht versorgt und ebenfalls gesund. Wir alle werden Tag für Tag ein wenig zuversichtlicher. Dass wir das schaffen. Dass wir gemeinsam einigermaßen gut durch die Krise kommen. Dass alle Ausgangsbeschränkungen, Einschränkungen und Schließungen richtig und wichtig sind.

Natürlich mussten wir mit vereinter Kraft improvisieren, Pläne über den Haufen schmeißen, neues entwickeln und voran treiben während wir selbst immer wieder zweifelten. Ich finde, der Schlüssel für unseren gemeinsamen Erfolg (und unsere Gesundheit bzw. unser Gesund bleiben) heißt Akzeptanz. Das bedeutet für mich: Die Situation so wie sie eben ist annehmen können, nicht zu sehr damit hadern und für genügend Pausen sorgen. Nicht ungeduldig werden, nicht vorschnell aufgeben oder alles wieder „normal“ haben wollen. Denn was wird nach Corona noch normal sein? Je länger die Krise dauert, desto mehr richten wir uns alle in der Ausnahme ein. Wir lernen, leben, improvisieren und entdecken Seiten an uns und anderen (wieder), die wir lange nicht gesehen haben. Überraschung: Die meisten dieser Seiten sind positiv! Was von all dem auch nach der Krise Bestand hat, wird sich zeigen.

Ich für meinen Teil hoffe darauf, dass wir …

  • … uns nicht mehr unter (Zeit)Druck setzen lassen. Wir lernen jetzt: Es geht ganz gut ohne immer alles sofort haben oder erledigen zu müssen
  • …weiterhin empathisch bleiben. Es ist für alle Beteiligten besser, wenn wir mehr auf den anderen achten, anerkennen, dass der andere in guter Absicht handelt. Auch wenn ich diese Absicht vielleicht nicht auf den ersten Blick erkenne. Kein Grund ungeduldig zu werden.
  • … uns im Business cool und sachlich im Ton begegnen. Es ist gerade für alle mühsam die Fassung zu behalten. Gilt auch für mich, obwohl ich normalerweise 100% entspannt unterwegs bin.
  • … mehr miteinander sprechen. Zuhören und uns wirklich austauschen. Später wieder mit vielen von Ihnen in den Präsenzseminaren in ganz Deutschland. Ganz altmodisch, am Telefon. Oder ganz modern, in Videokonferenzen oder online.

Ich merke in dieser Krise, wie sehr mir mein „Leute-Job“ Spaß macht und mich motiviert. Vielen Dank, dass Sie Ihren beruflichen Weg die letzten Jahre mit eMBIS und mir geteilt haben. Ich freue mich schon sehr darauf, dass wir gemeinsam die Zukunft nach Corona, nach der Krise entdecken und gestalten werden. Bleiben Sie gesund!

Herzlichst,

Ihr Markus Bockhorni

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