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Mobile Werbung: Wo wirkt Ihre Anzeige besser – auf Smartphones oder Tablet-PCs?

Eine aktuelle Nielsen-Studie hat sich mit der Wirkung mobiler Werbung beschäftigt. Befragt wurden mehr als tausend deutsche Tablet-PC- und 420 Smartpone-Nutzer. Kernaussage ist, dass Werbung auf Tablet-Computern bei deutschen Konsumenten eine höhere Akzeptanz und Werbewirkung erzielt als Anzeigen auf Smartphones.

Höhere Aktivierungsgrad bei Tablet-PCs

23 Prozent der befragten Nutzer gaben an, während der vergangenen drei Monate Werbung auf ihrem Tablet angeklickt zu haben. Bei der Smartphone-Werbung lag die Anklickrate nur bei 19 Prozent. Besonders interessant ist dabei, dass zehn Prozent der Tablet-Nutzer nach dem Klick auf das Werbemittel auch direkt einen Einkauf getätigt haben. Bei den Smartphone-Nutzern waren es nur acht Prozent.

Tablet-Werbung bleibt besser im Gedächtnis und wirkt weniger störend

Laut der Studie bleibt Tablet-Werbung auch besser in Erinnerung, denn nur 26 Prozent der Smartphone-User erinnern sich überhaupt daran Werbung auf Ihrem Screen gesehen zu haben. Bei iPad und Co waren es immerhin 38 Prozent. Außerdem wird Werbung auf Tablets seltener als störend empfunden als auf Smartphones.

Dual Screening eröffnet neu Wege

„Tablets treiben das sogenannte Dual Screening – das heißt die parallele Nutzung zweier Bildschirmgeräte – weiter voran“, erläutert René Bellack, Leiter Telecoms Practice in Deutschland bei Nielsen. „47 Prozent nutzen mehrmals in der Woche ihren Tablet-Computer während sie fernsehen. Aber intelligente, integrierte Kampagnen mit TV, App und Suchelementen können in bisher ungeahnter Form eine starke, bleibende Markenbotschaft senden“, so der Experte weiter.

Praxisbeispiel: AdWords-Kampagnen

In der Praxis könnte es also Sinn machen, Marketing-Kampagnen nicht nur gezielt für mobile Endgeräte zu entwickeln, sondern diese auch noch innerhalb der mobilen Geräte einzugrenzen.
Google-AdWords beispielsweise bietet hierzu in den Kampagneneinstellungen diverse Möglichkeiten, die Auslieferung der Anzeigen genau am Endgerät des Users auszurichten.

Weiterführende Infos aus den USA

Wie sich die Mobile-Welt in den USA entwickelt finden Sie im Mobile Media Report (Q3-2011) von Nielsen:

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