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Digitale Kompetenzen im Beruf

Digitale Kompetenz

Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom rechnet mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen damit, dass es in den kommenden zehn Jahren mehr Arbeitsplätze für gut ausgebildete Beschäftigte gibt. Erwartet wird, dass einfache Aufgaben sukzessive verschwinden und dafür komplexere Berufsprofile zunehmen – vor allem im digitalen Bereich. Allein an den Digitalkompetenzen hapert es gewaltig. Gerade in den kleineren Unternehmen wird kaum weitergebildet. Dabei ist eine Investition in die Mitarbeiter immer auch eine Investition in den eigenen Unternehmenserfolg.

Der Digitalverband Bitkom hat 504 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen aller Branchen ab 10 Mitarbeitern in Deutschland befragt. Das Ergebnis: Jedes zweite Unternehmen (54 Prozent) rechnet mit zusätzlichen Stellen für gut ausgebildete Arbeitnehmer. Gemeint ist die Zahnarzthelferin, die nicht mehr nur den Abdruck der Patienten nimmt, sondern auch Implantate mit dem 3D-Drucker herstellt. Oder der LKW-Fahrer, der künftig von unterwegs seine Fahrt disponiert sowie Bestellungen und Routen managt. Die Anforderungsprofile sind gestiegen und viele Berufe haben sich durch die Digitalisierung von Grund auf verändert. Für digital qualifizierte Arbeitnehmer bieten sich dadurch hervorragende Jobchancen.

Neue Jobs braucht das Land

Gleichzeitig berichten zahlreiche Unternehmen, dass bestimmte Berufsgruppen einfach nicht mehr gebraucht werden. Lageristen oder Schriftsetzer beispielsweise sind komplett verschwunden. Dafür gibt es ganz neue Anforderungen. Gesucht werden Softwareware-Entwickler, Spezialisten im Bereich Data Mining und Koordinatoren für Roboter und Automatisierung. Im Zuge der Digitalisierung fallen also einige, überwiegend einfache Aufgaben in den Unternehmen weg, dafür entstehen Stellen mit komplexeren Anforderungen und mehr Verantwortung.

„Die Digitalisierung führt zu einem historischen Wandel in der Arbeitswelt“, sagte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks: „Neue, aufregende und anspruchsvolle Jobs entstehen. Sie setzen eine gute Ausbildung voraus und bieten dafür viel Gestaltungsspielraum und Verantwortung.“ Entscheidende Bedeutung kommt dabei den digitalen Kompetenzen zu – und damit der Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich. Laut Umfrage rechnen 9 von 10 Unternehmen (87 Prozent) damit, dass die Digitalkompetenz der Beschäftigten genauso wichtig wird wie ihre fachliche oder soziale Kompetenz.

Fachkräftemangel allerorts

Digitalkompetenzen sind zunehmend gefragt und viele Unternehmen suchen händeringend qualifizierte Fachkräfte. Schon seit einigen Jahren herrscht in Deutschland ein regelrechter Fachkräfte-Mangel, besonders im IT-Bereich. Auch der Bedarf an Mitarbeitern mit erweiterten Kenntnissen im Online Marketing ist groß. Immerhin 97 Prozent der Befragten halten Weiterbildung für qualifizierte Fachkräfte im Unternehmen für wichtig.

Bei Digitalkompetenzen wird gespart

Allerdings, und das ist erstaunlich, hat nicht einmal jedes dritte Unternehmen in Deutschland (31 Prozent) eine Strategie dafür, wie die eigenen Mitarbeiter diese Digitalkompetenzen erlangen sollen. Und noch weniger wollen dafür Geld in die Hand nehmen: Nur 27 Prozent haben für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein festes Budget eingeplant. 6 der 10 Unternehmen (62 Prozent) geben an, dass die eigenen Mitarbeiter in Digitalkompetenzen nicht weitergebildet werden. Dabei sind kleinere Unternehmen bis 50 Mitarbeiter mit 67 Prozent nochmals deutlich zurückhaltender als größere Unternehmen mit 51 Prozent.

Sparschwein

Als Gründe für die Zurückhaltung bei der Weiterbildung geben die Befragten folgendes an:

  • Für jedes dritte Unternehmen (36 Prozent) sind die Weiterbildungsangebote zu teuer.
  • 31 Prozent beklagen, dass sie die Qualität der Weiterbildungsangebote nicht beurteilen können.
  • Jedem vierten Unternehmen (25 Prozent) fehlt ein Überblick über die Möglichkeiten von Weiterbildungen rund um digitale Kompetenzen.
  • Fast ebenso viele (24 Prozent) sagen, dass die vorhandenen Angebote nicht das abdecken, was in ihrem Unternehmen benötigt wird.
  • 23 Prozent geben an, dass sie auf die Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter nicht verzichten können, während diese sich fortbilden.
  • Und jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) nennt die Entfernung zu Weiterbildungsangeboten als Grund.

Sparen am falschen Eck

Dabei sind die Mitarbeiter das wichtigste Kapital in der digitalisierten Wirtschaft. Wer den digitalen Wandel mitgestalten und neue Geschäftsbereiche erschließen möchte, der braucht Mitarbeiter, die auf dem aktuellen Stand der digitalen Entwicklung sind. Außerdem lassen sich die Vorbehalte der Unternehmen in der Praxis leicht entkräften:

1. Investition in die Zukunft

Für ein Unternehmen ab einer gewissen Größenordnung sollte ein Seminarpreis von 800 bis 1.200 Euro eigentlich keine Rolle spielen. Für kleinere Unternehmen gibt es immer noch die Möglichkeit, auf das Angebot der IHKs zurückzugreifen. Jedenfalls sollten Unternehmen ihr Argument dagegen dringend überdenken und in ihre Mitarbeiter investieren, um den Unternehmenserfolg auch in Zukunft zu sichern. Wer Argumente sucht, um seinen Chef zu überzeugen, sollte sich hier einmal umsehen: 6 Argumente für eine berufliche Weiterbildung im Bereich Online Marketing

Außerdem gibt es vielfältige Möglichkeiten, sich eine Weiterbildung fördern zu lassen – sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Wir haben in einem weiteren Blogbeitrag die aktuellen Fördermöglichkeiten im Bereich Weiterbildung für Sie zusammengestellt.

2. Bewertungsportale für Weiterbildung: Berührungsängsten begegnen

Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben zudem die Möglichkeit, sich über Kundenstimmen, Referenzen und Testimonials, die jeder Anbieter von Weiterbildungsseminaren veröffentlicht, einen Eindruck von der Qualität der angebotenen Seminare zu machten. Sie sollten allerdings darauf achten, dass die Bewertungen authentisch wirken und nicht veraltet sind. Außerdem gibt es immer wieder unabhängige Portale, die solche Weiterbildungsangebote testen. Die eMBIS Akademie für Online Marketing wurde beispielsweise im Bereich Social Media Marketing von Stiftung Warentest sehr positiv bewertet.

3. Überblick mit Seminarfinder-Portalen im Netz

Es gibt diverse Portale im Internet, mit denen Sie sich leicht einen Überblick über die unterschiedlichen Weiterbildungsseminare im Bereich Online Marketing und digitale Medien verschaffen können. Zu den wichtigsten zählen Kursfinder.de und Fortbildung24.de.

Bücherstapel

4. Inhouse-Seminare und individuelle Coachings für Spezialwissen

Ein durchaus nachvollziehbares Argument ist die Sorge, dass die angebotenen Seminare nicht das abdecken, was im Unternehmen konkret gebraucht wird. Natürlich ist jeder Anbieter von Weiterbildungsangeboten bemüht, möglichst das ganze Spektrum an Seminaren z.B. im Bereich Online Marketing anzubieten und sich möglichst breit aufzustellen. Das kann in dem ein oder anderen Fall dazu führen, dass bestimmte Themengebiete nicht bis ins Detail abgedeckt werden. Die Lösung ist in den meisten Fällen ein Inhouse-Seminar oder individuelles Coaching, dass bei ganz speziellen Themen bei den meisten Anbietern von beruflicher Weiterbildung angefragt werden kann. In der Regel sind die Trainer ja vorhanden, nur das Seminarprogramm ist eben nicht so detailliert ausgearbeitet. In individuellen Coachings oder Inhouse-Schulungen lässt sich die Seminaragenda dann entsprechend anpassen.

5. Erworbenes Wissen wiegt Fehlzeit auf

Für Unternehmen, die auf die Arbeitskraft einzelner Mitarbeiter auch für kurze Zeit nicht verzichten können oder wollen, müsste zumindest ein 2-Tages-Seminar machbar sein. Viele Themen im Online Marketing etwa lassen sich durchaus an zwei Seminartagen solide abdecken. Grundsätzlich gilt: Der erworbene Nutzen sollte die wenigen Fehltage eigentlich aufwiegen und eine 2-tägige Fortbildung für den Chef keine Rolle spielen. Ansonsten muss man sich in Firmen mit einer derart dünnen Personaldecke eben nach Abendkursen umsehen.

6. Seminarangebote deutschlandweit

Unserer Erfahrung nach, ist für die meisten Weiterbildungswilligen nicht der Ort ein mögliches Problem, sondern eher der Zeitpunkt. Manche Termine passen einfach nicht. Sinnvoll ist es daher, sich bei vollem Terminkalender eher an einen großen Anbieter zu wenden, der in der Regel eine Vielzahl an Terminen an verschiedenen Standorten in Deutschland anbietet. Für jeden sollte da eigentlich etwas dabei sein.

Wer in seine Digitalkompetenzen investieren und zum Unternehmenserfolg beitragen möchte, der findet in unserem aktuellen eMBIS Seminarprogramm mit Sicherheit das passende Seminar.

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