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Bowie war ein echter Hero. Und ein Trendsetter. Sogar im Online Marketing

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Gestern (11.01.2016) ist das Idol meiner Jugend von uns gegangen. Alleine schon David Bowie zu hören, gehörte in den 80ern zum Aufstand gegen das Establishment. Und so war und bleibt Bowie ein Hero – mit all seinen schillernden Facetten. Bis zum Schluss war er eine Marke. Seine Marke. Ob dahinter kluges Kalkül, cleveres Marketing oder einfach nur eine herausragende Persönlichkeit stand? Egal. Tatsache ist: Kaum einer erregte die Aufmerksamkeit immer wieder aufs Neue wie der britische Musik-Titan. Auch online. Davon können andere Marken, und die, die es noch werden sollen, viel lernen.

Ohne Werbekampagnen zur Nummer 1

Irre, oder? Da posten die Heidi Klums und Justin Biebers dieser Welt quasi im Sekundentakt sinnentleerte Tweets und nackige Fotos auf allen Kanälen. Und doch schaffen sie es vermutlich nicht zum Unikat zu werden. Irgendwie gleicht ein gestählter Po dem anderen. Und David Bowie? Noch mit 67 zeigte der vor Authentizität strotzende Künstler 2013 allen, wie Erfolg geht. Mit seinem Album „The Next Day“ stürmte er die Charts und schaffte es erstmals auch in Deutschland auf Platz 1 – ohne aufwendige Werbekampagnen. Jawohl: keine Vorankündigung, keine Werbekampagne, keine Interviews in fragwürdigen Talkshows. Nichts. Warum? Weil er es kann!

Von den unterschiedlichsten Musikrichtungen inspiriert, probierte er sich immer wieder aus, inszenierte sich als Person mit und durch seine Musik. Und ganz gleich ob er sich dabei in den 70ern als androgyne Persönlichkeit in Szene setzte oder mit seinem Song „Heroes“ das politische Dilemma der Berliner Mauer in eine hoch emotionale Story verpackte: Man hat ihm all seine vielen Phasen und Facetten abgenommen. David Bowie war immer David Bowie. Weil er immer er selbst war. Ganz einfach. Ein glaubwürdiges Image.

Was können wir aus Marketing-Sicht daraus lernen?

Ich weiß, es ist etwas weit hergeholt, aber wieviel Firmen versuchen durch aufwendige PR und teure Marketing-Kampagnen ein glaubwürdiges Image aufzubauen. Ich glaube nicht, dass Bowie sich Gedanken darüber gemacht hat, wie sich seine Person als Image-Kampagne vermarkten lässt: Er war sein Image. Er war einfach so, wie er war. Was ich damit sagen will: Auch für Unternehmen sollte Authentizität und (Fan-)Kundennähe oberstes Gebot sein. Dann klappt’s auch mit der digitalen Aufmerksamkeit und dem Online-Erfolg.

Authentizität als USP

Bleiben Sie authentisch und glaubwürdig. Denn: Keiner ist wie Sie oder Ihr Unternehmen. Jetzt müssen Sie sich nur noch zeigen – neudeutsch könnten wir das auch als Content-Marketing bezeichnen ;-). Dabei dürfen Sie natürlich keine Angst haben, dass andere auch mal die Augen verdrehen. Auch das sind Sie, auch das ist Ihr Unternehmen. Erst Ecken und Kanten machen Menschen und Marken erlebbar und besonders.

Auch im Online Marketing der Erste

Irgendwie war er immer ganz vorne mit dabei. Auch im Online Marketing. Denn es war David Bowie, der 1996 als einer der ersten Stars mit einer eigenen Webseite online ging und auch auf anderen Social-Media-Kanälen Präsenz zeigte. Er hat das Web gezielt genutzt, um seine Marke zu unterstreichen und wurde nicht von einer kurzfristigen Erfolgssehnsucht getrieben, die sich in sinnentleerten Tweets und skandalträchtigen Postings äußert. Heutzutage wahrlich heldenhaft. Respekt.

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