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8 Erfolgsstrategien, wie Sie Ihren Content über Social-Media-Kanäle pushen können

Social Media Content pushen

Selbstverständlich wissen Sie, dass zu einer durchdachten Social-Media-Strategie neben der genauen Definition von Zielen und Zielgruppen auch die Content-Planung eine wichtige Rolle spielt. Sie wissen auch, dass Inhalte nur dann im Social Web wirken und sich im besten Fall viral verbreiten, wenn es sich dabei nicht um platte Werbebotschaften handelt, sondern um relevante Inhalte, die Ihre Zielgruppe informiert, auf Fragen eine echte Lösung bietet oder im besten Sinne unterhält.

Wissen Sie warum Ihre Leser Inhalte teilen und ihren Freunden empfehlen?

  • 44 Prozent wollen andere unterhalten.
  • 25 Prozent wollen anderen etwas beibringen.
  • 20 Prozent wollen zeigen, wer sie sind.
  • 10 Prozent wollen etwas unterstützen.
  • 1 Prozent wollen etwas über andere lernen.

Das heißt im Klartext: Witzige Inhalte, die einfach nur unterhalten wollen, haben das größte Potenzial, sich viral zu verbreiten. Doch damit auch alle Inhalte von den Usern wirklich wahrgenommen, kommentiert, geliked und geteilt werden, bedarf es etwas mehr als „nur“ gute Inhalte.

Um mit Ihren Inhalten im Social Web die nötige Aufmerksamkeit zu erzielen und mit Ihren Postings so richtig durchzustarten, hat unsere Social-Media-Expertin Ruth Schöllhammer ein paar Praxistipps für Sie zusammengestellt:

Tipp Nr. 1: Wählen Sie einen visuellen Aufhänger.

Social Fly
Setzen Sie auf visuelle Effekte. Egal ob Grafik, Bild oder Video.

Das Internet ist ein Text-Bild-Medium, immer mehr auch eine Video-Plattform. Das Thema Bild und Video kommt jedoch oft viel zu kurz. Wir alle wissen aber, dass Inhalte mit Bildern bzw. Bewegtbildern ganz anders wirken – und die nötige Interaktion beim User hervorrufen. Wer also möchte, dass seine Inhalte kommentiert, geliked, geshared und weiterempfohlen werden, der setzt auf eindrückliche Bilder oder Videos.

Nicht zufällig haben Facebook, Twitter oder Snapchat die Möglichkeit, Videos zu posten, mittlerweile als Standard-Feature integriert – teilweise sogar mit Live-Übertagungsfunktion. Social-Media-Plattformen wie Pinterest, Instagram und Snapchat, die sehr stark auf Bilder und Videos setzen, gehören heute zu den am schnellsten wachsenden Portalen. Als Faustregel für Ihre Social-Media-Aktivitäten gilt daher: kein Post ohne Bild oder Video. „Illustrieren“ Sie das, was Sie sagen möchten, dann „hört“ man Ihnen auch zu.

Tipp 2: Legen Sie Wert auf griffige Überschriften.

Auch so ein Thema, dass leider viel zu oft stiefmütterlich behandelt wird: Überschriften! Tatsache ist allerdings: Gute Überschriften sind die ganz hohe Kunst der Texterei. Man kann ja von der Bild-Zeitung halten, was man will, aber „Wir sind Papst“ hat sich nun wirklich jeder gemerkt. Wer die Kunst des Überschriften-Textens nicht auf diesem Niveau betreibt, sollte zumindest folgende Grundregeln beachten: Formulieren Sie Ihre Überschrift so, dass der Leser sich „eingeladen“ fühlt, sich mit dem Thema zu befassen.

Wenn Sie Ihre Inhalte mehrfach verwenden (siehe Tipp Nr. 5) und in abgewandelter oder ergänzter Form neu posten, verwenden Sie am besten auch eine neue Überschrift. Testen Sie gleich mehrere Varianten. So können Sie Ihre Leser besser einschätzen und herausfinden, welche Überschrift „einladender“ und damit effektiver ist. Analysieren Sie, welche Art von Überschrift, welche Tonalität, welches Wording bei Ihren Usern besser ankommt und lernen Sie daraus. Seien Sie kreativ.

Tipp Nr. 3: Teilen Sie Inhalte zum richtigen Zeitpunkt.

Finden Sie zunächst heraus, wann Ihre Zielgruppe auf der jeweiligen Plattform unterwegs ist und posten Sie dann Ihre Inhalte, damit sie auch von möglichst vielen kommentiert, geliked und geteilt werden. Verschiedene Social-Media-Plattformen haben eigene Tools, die Sie dabei unterstützen, die Reichweite und den Erfolg Ihrer Inhalte zu analysieren, z.B. Facebook Insights.

FB Insights
Facebook Insights gibt Auskunft darüber, zu welchen Zeiten Ihre Fans online sind.

Tipp Nr. 4: Halten Sie sich an die Plattform-spezifischen Formate und nutzen Sie die jeweiligen „Spezialfunktionen“.

Die Konkurrenz im Social Web ist groß. Jeder wird versuchen, mit „knalligen“ Bildern und Headlines die Aufmerksamkeit der User zu erringen. Je mehr die Darstellung Ihrer Inhalte auf das Format der jeweiligen Plattformen optimiert ist, desto erfolgreicher wird Ihr Post sein. Setzen Sie sogenannte Eye Catcher ein, sowohl für die Headline als auch das Bildmaterial und die Kurzbeschreibung. Ragen Sie aus der Masse heraus und nutzen Sie dafür die individuellen Spezialfunktionen der jeweiligen Plattform z.B. Storys bei Snapchat oder Live-Videos auf Facebook.

Tipp Nr. 5: Posten Sie bestimmte Inhalte ruhig mehrfach.

Nicht alle sehen Ihre Inhalte unbedingt zu der Zeit, zu der Sie posten. Sie können Ihre Inhalte durchaus mehrfach veröffentlichen. Dann allerdings mit anderer Überschrift und im besten Fall mit anderen Bildern oder Bildausschnitten. So stellen Sie sicher, dass ein möglichst großer Teil Ihrer Zielgruppe Ihre Inhalte auch wirklich sieht. Posten Sie wichtige Beiträge oder den Link zu einem wichtigen Beitrag ruhig mehrfach in leicht abgewandelter Form. Das hat nichts mit Double Content zu tun, sondern ist ein Service an Ihre Zielgruppe, die nicht ständig online sein kann – und Sie erhöhen die Wertschöpfung Ihrer Geschichten. Trauen Sie sich!

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Tipp Nr. 6: Laden Sie zur Interaktion ein.

Einfach nur Inhalte bzw. Links zu weiterführenden Beiträgen posten ist nicht besonders originell oder „spannend“ für den User. Social Media bedeutet Interaktion und das müssen Sie mit Ihren Posts erreichen. Social Media ist eine Kommunikationsplattform und User wollen sich unterhalten. Also stellen Sie Fragen, fordern Sie Feedback ein oder rufen Sie in anderer Form dazu auf, sich auf der Plattform zu engagieren – etwa mit einem Quiz oder einem Gewinnspiel. Auch eine überraschende oder provokante Headline, ein witziges Foto, einfach etwas, das es wert ist zu teilen. Laden den User zur Interaktion ein.

Tipp Nr. 7: Wählen Sie die richtige Plattform.

Klingt wie eine Selbstverständlichkeit. Doch allzu oft, wird auch dieser Punkt übersehen. Wer ein reines Nachrichtenportal betreibt, braucht nicht zwingend auf Pinterest unterwegs zu sein. Wer einen Shop für Interieur und Design hat, sollte sich genau überlegen, ob Twitter der geeignete Kanal ist. Die Wahl der richtigen Plattform ist nicht immer einfach, weil beinahe täglich neue dazukommen. Manches Unternehmen hat scheinbar die Qual der Wahl. Doch statt nach dem Gießkannenprinzip Ihre Inhalte quer über die gesamte Social-Media-Landschaft zu verteilen, konzentrieren Sie sich lieber auf eine oder einige wenige Plattformen, die zu Ihrer Marke, Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung passen – und auf der Sie Ihre Zielgruppe und Ihre Kunden erreichen.

Social Icons
Die Auswahl an Social-Media-Kanälen ist riesig – aber nicht alle sind für jedes Business relevant.

Tipp Nr. 8: Setzen Sie auf Mitarbeiter und Markenbotschafter.

Machen Sie Mitarbeiter, Kollegen und Geschäftspartner zu Botschaftern Ihrer Marke und laden Sie ein, sich an der Erstellung von Inhalten zu beteiligen und Ihre Posts zu teilen. Setzen Sie auf Persönlichkeiten und Meinungsführer aus Ihrer Branche bzw. Ihrem Umfeld, die bereits Fans Ihrer Marke, Ihres Produkts oder Ihrer Dienstleistung sind und nutzen Sie das virale Potenzial solcher Multiplikatoren.

Fazit: Begegnen Sie Ihrer Zielgruppe im Social Web

Keine Frage: Hochwertigen Content zu erstellen, der für Ihr Zielpublikum interessant ist und gleichzeitig Ihre Unternehmensziele unterstützt, ist in der Regel mit einem hohen Aufwand verbunden. Oft muss in mühevoller Kleinarbeit tagelang recherchiert, Inhalte zusammengetragen und an Formulierungen gefeilt werden. Dann braucht man fast noch einmal so lange, um die Inhalte erfolgreich über sämtliche Social-Media-Kanäle zu streuen und für deren Verbreitung zu sorgen. Doch immerhin ist Ihr Content dort am besten aufgehoben, wo immer mehr User Ihre Zeit verbringen – im Social Web. Also setzen Sie auf Social Media und die richtige Verbreitungsstrategie. Der Aufwand lohnt sich.

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